Mit dem Start des Baugrubenaushubs Mitte September kam endlich ordentlich Leben auf die Baustelle des neuen Klagenfurter Hallenbades. Insgesamt werden rund 30.000 Kubikmetern Aushubmaterial mit Lkws über den Südring abtransportiert. Eine eigene Lkw Reifenwaschanlage bei der Baustellenausfahrt verhindert, dass der Südring mit Erdmaterial verschmutzt wird. Parallel zum Baustellenaushub wird ab Mitte Oktober abschnittsweise mit der Herstellung der rund 7500 m2 großen Bodenplatte aus Stahl-Beton mit einer Stärke von rund 55 Zentimetern begonnen. Die zuvor eingebrachten Ankerpfähle verhindern einen Auftrieb des Baukörpers.
Zeitraffer August 2026: Arbeiten laufen nach Plan
Scheinbar nur wenig Bewegung auf der Baustelle im August. Doch der Schein trügt. Auch im Hochsommer fanden Arbeiten im Untergrund sowie direkt auf dem Gebiet des Südrings statt, wo es Mitte September zu abschließenden Asphaltierungsarbeiten kommt. Auch das Wassermonitoring bzw. die Tests betreffend des abgesenkten Grundwasserspielgels auf dem Hallenbadgrundstück sind kontinuierlich weitergelaufen. Am 14. September wird es dann endlich soweit sein – der eigentliche Baustellenaushub des neuen Hallenbades beginnt. Ihr dürft gespannt sein.
Zeitraffer Juli 2026: Arbeiten im Untergrund und am Südring
Auch wenn wir es kaum erwarten können, mit den Aushubarbeiten für das neue Hallenbad zu beginnen, ein paar Wochen wird es noch dauern, bis es auf der Baustelle wieder sichtbare Zeichen für die Fortsetzung der Baumaßnahmen gibt. Denn was derzeit passiert, findet im Untergrund und direkt auf dem Gebiet des Südrings statt: Das Wassermonitoring bzw. die Tests betreffend des abgesenkten Grundwasserspielgels auf dem Hallenbadgrundstück laufen kontinuierlich weiter. Außerdem werden seit Ende Juni entlang des Südrings im Bereich zwischen FITINN und Leopold-Wagner-Arena Infrastrukturmaßnahmen durchgeführt. So wurde zum Beispiel bereits die Ampelanlage inkl. Fußgängerquerung verlegt. Sie schaffen die Voraussetzungen für die künftige Zufahrt zum neuen Hallenbad und bündeln weitere Maßnahmen im Straßen-, Leitungs- und Hochwasserschutzbereich. Die Arbeiten erstrecken sich voraussichtlich bis Mitte September 2026. Die Umsetzung erfolgt in aufeinander abgestimmten Bauphasen, um die Beeinträchtigungen für die Verkehrstehrsteilnehmer:innen und Anrainer:in so gering wie möglich zu halten.
Die Schmalwand ist über den Juni planmäßig weiterhin ausgehärtet. Die Brunnen, Pumpen und das Wassermonitoring wurden in den letzten Wochen eingerichtet und fertig gestellt. Mit Ende Juni sind die ersten Test zum Absenken des Grundwasserspiegels erfolgreich angelaufen. Ebenso wurde damit begonnen am und entlang des Südrings umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen im Straßen-, Leitungs- und Hochwasserschutzbereich umzusetzen. Gemeinsam mit dem Herstellen des Linksabbiegestreifens sowie der Einfahrt in den Karoline-Käfer-Weg werden diese Arbeiten voraussichtlich bis Mitte September 2026 dauern.
Zeitraffer Juni 2026: Absenken Grundwasserspiegel begonnen
Zeitraffer Mai 2026: Zeitlich voll im Plan!
Auch wenn es in den letzten Wochen eher ruhig auf der Baustelle ausgesehen hat: Das Alpen-Adria Familien- und Sportbad befindet sich vollständig in der planmäßigen Umsetzungsphase. Nachdem die Schmalwand fertiggestellt wurde, muss sie über den Sommer vollständig aushärten. Bei dieser Schmalwand wurden 24 Meter tiefe und 10 Zentimeter breite Betonsäulen in den Untergrund gespritzt. So entstanden Wände unter der Erde, die am Ende ein abgeschlossenes Becken ergeben. Mittels Pumpen und Brunnen wird der Grundwasserspiegel dann während der Bauarbeiten auf rund 10 Metern gehalten. Die 12 Brunnen, die zur Absenkung des Grundwassers dienen, sind bereits fertiggestellt.
Abseits der eigentlichen Baustelle laufen die Arbeiten zum neuen Hallenbad ebenfalls konsequent weiter, dazu zählen u.a. die Ausschreibungen der Gewerken.
Als nächste sichtbare Maßnahme wird die Verkehrsführung am Südring in Angriff genommen. Mitte September beginnt der Baugrubenaushub und die abschnittsweise Herstellung der Bodenplatte.
Zeitraffer April 2026: Umschließung der Baugrube abgeschlossen
Die Bauarbeiten am Gelände des Alpen-Adria Familien- und Sportbades schreiten weiter voran. Zeitgleich mit den Bodenverdichtungsarbeiten wurde seit Mitte Februar die geplante Umschließung der Braugrube, das sogenannte „Schmalwandbecken“, errichtet. Dafür wurden 24 Meter tiefe und 10 Zentimeter breite Betonsäulen in den Untergrund gespritzt. So entstanden Wände unter der Erde, die am Ende ein abgeschlossenes Becken ergeben. Dieses wird nun über den Sommer austrocknen.
Während der nächsten Wochen werden 12 Brunnen errichtet. Die in den Brunnen befindlichen Pumpen senken den Grundwasserspiegel im Schmalwandbecken ab und halten ihn auf rund 20 Metern Tiefe. Ein hochmodernes Monitoring-System sorgt für ein umfangreiches Screening des Grundwasserspiegels. So kann im September mit dem Aushub der Baugrube begonnen werden.
Zeitraffer Februar und März 2026: „Schmalwandbecken“ wurde errichtet
Um den Grundwasserspiegel für zukünftige Baggerarbeiten absenken zu können, wurde ab Mitte Februar eine Umschließung der Baugrube, ein sogenanntes „Schmalwandbecken“ errichtet. Dafür wurden 24 Meter tiefe und 10 Zentimeter breite Betonsäulen in den Untergrund gespritzt. So entstanden Wände unter der Erde, die am Ende ein abgeschlossenes Becken ergaben. Mittels Pumpen und Brunnen wird der Grundwasserspiegel dann während der Bauarbeiten im besagten Becken auf rund 20 Metern gehalten.
Zeitraffer Jänner 2026: Der Fokus liegt am Untergrund
Seit Jahresbeginn ist das Hauptaugenmerk auf den Boden der Baustelle gerichtet. Zwei große Baumaschinen verdichten beim sogenannten „Rüttelstopf-Verfahren“ den Untergrund bis zu einer Tiefe von elf Metern an über 1.700 Stellen, um dessen Beschaffenheit für weitere Baumaßnahmen zu verbessern.
Zeitraffer: Arbeiten seit Spatenstich
Seit dem Spatenstich im Oktober 2025 hat sich am Areal des Alpen-Adria Familien- und Sportbads schon einiges getan. Bei Bauarbeiten in dieser Größenordnung sind umfangreiche „bauvorbereitende Maßnahmen“ nötig. So wurde der Untergrund bei der „Kampfmittelerkundung“ genauestens untersucht und auf die eigentlichen Grabungsarbeiten im Jahr 2026 vorbereitet. Seht selbst:

