Am Areal des geplanten Alpe-Adria-Sportbades am Klagenfurter Südring beginnen – je nach Wetterlage – in den kommenden Tagen Planierungsarbeiten. Dabei werden die bis zu zwei Meter hohen Humushügel, die als Folge der archäologischen Grabungen entstanden sind, eingeebnet. Die Arbeiten, welche rund 20.000 Euro kosten, werden drei Wochen dauern.

Beim heutigen Lenkungsausschuss präsentierten die Stadtwerke Klagenfurt der Stadtpolitik (Bürgermeister Christian Scheider; Vizebürgermeister Mag. Philipp Liesnig; Stadträtin DI Constanze Mochar; Stadtrat Mag. Franz Petritz; Stadträtin Sandra Wassermann, BA; Stadtrat Max Habenicht) den aktuellen Status zum Bau des neuen Hallenbades.

Um aufgrund des derzeit laufenden UVP-Feststellungsverfahren keine weitere Zeit zu verlieren, haben die Stadtwerke empfohlen eine freiwillige UVP-Einzelfallprüfung beim Land Kärnten einzubringen. Dies ist – im Vergleich zu einem rechtlichen Feststellungsverfahren bzw. einem UVP-Verfahren – jene Variante mit der geringsten zeitlichen Verzögerung. Deshalb folgte die Stadtpolitik diesem Vorschlag einstimmig. Die dafür notwendigen Unterlagen werden aktuell in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden von den Stadtwerken Klagenfurt erstellt und ehest möglich an das Land Kärnten übermittelt. Damit ergibt sich für den Baubeginn im Best- Case eine Verzögerung von 6 bis 9 Monaten, im Worst-Case von 9 bis 12 Monaten.

„Die Stadt steht weiterhin geschlossen hinter dem Bau des Hallenbades am bestehenden Standort Südring. Das Projektteam arbeitet auf Hochtouren, um alle Unterlagen in der notwendigen Qualität zur Verfügung zu stellen. Alle Behördenvertreter:innen sind darauf eingestimmt die notwendigen Prüfverfahren einzuplanen und zügig abzuwickeln. Unser gemeinsames Ziel ist eine rasche Umsetzung des laufenden Verfahrens, um den damit einhergehenden Zeitverlust so gering wie möglich zu halten. Uns allen ist bewusst, dass die Klagenfurter Bürger so rasch wie möglich ein neues Hallenbad benötigen!“ erklären unisono Bürgermeister Christian Scheider, Vizebürgermeister Philipp Liesnig und STW-Vorstand Erwin Smole.

Die Planungen für den Neubau des Klagenfurter Hallenbads laufen weiter auf Hochtouren. Nun wurde der nächste Meilenstein erreicht: die Örtliche Bauaufsicht konnte an ein Grazer Unternehmen vergeben werden, das bereits bei ähnlichen Großprojekten mitgewirkt hat.

Aktuell finden am Grundstück des zukünftigen Hallenbads die geplanten archäologischen Bodenuntersuchungen statt. Währenddessen schreiten die Planungen für die nächsten Schritte stetig voran und so wurde nun der nächste Projektabschnitt abgeschlossen: seit heute steht fest, dass das Grazer Unternehmen RVP GmbH & Co KG beim Bau des Alpen-Adria Sportsbads die Örtliche Bauaufsicht und die Baustellenkoordination übernehmen wird.

Das Unternehmen bringt zahlreiche Erfahrungen aus dem Bereich des Bäderbaus mit. So wurden unter anderem der Bau vom „Paracelsus Bad und Kurhaus“ in Salzburg sowie der Bau der „Grazer Auster“ (Hallenbad in Graz-Eggenberg) von der RVP GmbH & Co KG betreut.

Vielfältiges Aufgabengebiet muss abgedeckt werden

Die Örtliche Bauaufsicht beinhaltet ein weitreichendes Aufgabenfeld. Neben der Kontrolle der Qualität der Baumaßnahmen, werden auch die Einhaltung von Terminen und eingehende Rechnungen geprüft sowie alle beteiligten Firmen koordiniert.
Des Weiteren ist RVP für die Prüfung von Vorschriften und Protokollen, die Bearbeitung von Errichtungsmängeln, Dokumentationen und die Bauaufsicht zuständig.

Projekt liegt im Zeitplan

Die archäologischen Bodenuntersuchungen am Grundstück des zukünftigen Hallenbads dauern aktuell noch an und werden – je nach Witterung – im August bzw. September fertiggestellt. Der nächste bedeutende Schritt im Hallenbad-Projekt folgt schon im August: Die finalen Pläne für das Alpen-Adria Sportbad werden behördlich eingereicht. Der Spatenstich soll Ende des Jahres erfolgen.

Ein Bad für die ganze Familie

Mit einem 50-Meter-Sportbecken, einer Wellenrutsche und einem Freizeitbecken deckt das Alpen-Adria Sportbad vielerlei Bedürfnisse der Klagenfurter:innen ab. Neben Profi-Sportlern und Sportvereinen lockt das neue Hallenbad auch Familien mit einem großen Angebot an Spiel, Spaß und Abwechslung.

 

Ein Expertenteam der Stadtwerke Klagenfurt lieferte Antworten auf die Fragen der Anrainer.  

 

Zahlreiche Interessierte nutzten das Angebot und informierten sich über den aktuellen Planungsstand. Die Fachexpert:innen des Projektteams gaben konkrete Einblicke in das Projekt, so dass viele Fragen und Anliegen während der Präsentation besprochen und beantwortet werden konnten. Bei einem gemütlichen Get-Together-im Anschluss haben sich die Anwesenden in angenehmer Atmosphäre weiter ausgetauscht. Die Anliegen der Anrainer:innen wurden gesammelt und fließen, wo möglich, in das Projekt mit ein.

Im Zuge dessen wurden die Anrainer auch darüber informiert, dass die Stadtwerke Klagenfurt eine Ombudsstelle einrichten werden, die den Bürger:innen für Fragen, Anliegen und auch Beschwerden zur Verfügung stehen wird. Darüber hinaus werden die Anrainer:innen regelmäßig über den Baufortschritt informiert. Eine weitere Möglichkeit zur Kontaktaufnahme der Anrainer:innen mit den Stadwerken besteht unter hallenbad@stw.at

  Das neue Hallenbad erhält nun fix eine Rutsche für den Familienbereich. Die Stadt Klagenfurt hat ihrer Errichtung zugestimmt. Entscheidung für eine Rutsche In Hinblick auf das Angebot für Familien und Kinder wurde nochmals die Umsetzbarkeit einer Rutsche evaluiert. Nach Prüfung der einmaligen Investitionskosten sowie der Folgekosten durch Wartung und Betrieb hat die Stadt Klagenfurt […]

Die ersten Umsetzungen für das neue Klagenfurter Hallenbad schreiten weiterhin zügig voran. Gestern wurde der Vertrag mit der Pfarrgemeinde St. Ruprecht zur Nutzung des Grundstückes am Südring für das neue Klagenfurter Hallenbad unterzeichnet. Der Baurechtsvertrag ermöglicht eine Nutzung für dreißig Jahre sowie eine 2-malige Option für eine 10-Jahresverlängerung. Im nächsten Schritt beantragen die Stadtwerke die Widmung des Grundstückes.

Die Eckpfeiler für das neue Klagenfurter Hallenbad sind fixiert. Die weitere Projektabwicklung, welche die Stadtwerke nun als Errichter und Betreiber des Bades am Standort „Südring“ verantworten, ist gestartet. Mit dem Grundstückseigentümer, der katholischen Kirche, sind die Verhandlungen auf Schiene und stehen kurz vor dem Abschluss.

 

Das neue Hallenbad soll in zwei Modulen betrieben werden. Das erste Modul soll mit einem Lehrschwimmbecken (25m x 10m), einem Freizeit- und Therapiebecken sowie einem Planschbecken und damit einem Gesamtangebot zur gesundheitsfördernden Bewegung ausgestattet sein. Das zweite Modul zeichnet sich durch das Sportbecken (50m x 25m) aus. Bei einer Nutzung als 50-Meter-Becken stehen hier 10 Bahnen bzw. bei einer Nutzung als 25-Meter-Becken dann 20 Bahnen zur Verfügung. Ergänzt werden beide Module durch einen Multifunktions- und Gastronomiebereich.

 

Bis Ende Mai 2022 werden alle notwendigen Vorbereitungen für den Start des EU-weiten Architektenwettbewerbs zur Planung des neuen Hallenbades getroffen. Die Präsentation des Siegerprojektes ist mit Ende dieses Jahres geplant. Erst im Anschluss können alle weiteren Schritte, unter anderem die baurechtlichen Verhandlungen und die Ausschreibung sowie Vergabe für der Bauphasen, erfolgen.

 

Um die notwendigen Förderungen, u.a. für die Umsetzung des geplanten 50-Meter-Beckens zu erhalten, wurden bereits intensive Vorabgespräche mit Bund und Land geführt. Das Land Kärnten unterstützt, auch gegenüber der Bundessregierung, die Positionierung als Hallenbad für den Breiten-, Leistungs- und Spitzensport in Kombination mit den entsprechenden Ausbildungsmöglichkeiten. Im Zuge der Planungsphase findet deshalb eine enge Zusammenarbeit mit dem Olympiazentrum Kärnten statt. Dabei ergeben sich viele Möglichkeiten für Kooperationen und Synergien, die vor allem in den Bereichen Training, Regeneration, Ausbildung und Knowhow-Transfer liegen.

 

Externer Partner ist das Grazer Unternehmen Integral Ziviltechniker GmbH, welches den Zuschlag für das Projektmanagement im Zuge einer EU-weiten Ausschreibung erhalten hat. Das Ziviltechnikerbüro zeichnet sich vor allem in seiner Expertise bei der Umsetzung von Groß-Projekten im Bäderbereich, u.a. Bad Eggenberg Graz, Paracelsus Bad Salzburg, Therme Laa an der Thaya, Therme St. Martin, Therme Längenfeld usw. aus.

 

„Als Errichter und Betreiber des neuen Hallenbades ist es unsere Pflicht und Verantwortung für eine rasche Umsetzung zu sorgen. Es wird ein Hallenbad am Standort „Südring“ mit einem 50-Meter-Becken, vorbehaltlich der notwendigen Förderungen, gebaut.“, erklärt DI Erwin Smole, Vorstand der Stadtwerke Klagenfurt AG. „Als Vorstand der Stadtwerke freut es mich, dass die Klagenfurter Bevölkerung in Kürze die ersten konkreten Umsetzungsschritte mitverfolgen kann.“