Heute, Montagvormittag, hat im Klagenfurter Rathaus der Lenkungsausschuss zum Alpen-Adria-Familien & Sportbad getagt. Wie die Verantwortlichen der Stadtwerke und des Projektteams bestätigen, liegen sowohl die vorbereitenden Bauarbeiten als auch die Kosten voll im Plan.

Das Alpen-Adria Familien- und Sportbad befindet sich vollständig in der planmäßigen Umsetzungsphase, berichteten Vorstände und Projektteam der Stadtpolitik im aktuellen Lenkungsausschuss. Die vorbereitenden Bauarbeiten verlaufen insgesamt entsprechend dem vorgesehenen Zeitplan. Und auch die Kosten bewegen sich im vorgesehenen Rahmen.

Zum Ablauf: Die kürzlich fertiggestellte Schmalwand muss nun über den Sommer vollständig aushärten. Über die zwischenzeitlich errichteten Brunnen wird dann das Grundwasser in der Baugrube so abgesenkt, dass die Konsolidierung des Baugrundes erfolgen kann. Das hat den Vorteil, dass das Gebäude sich in den kommenden Jahren weniger setzen wird. Aus diesem Grund darf in diesem Zeitraum das Areal nicht mit schwerem Gerät befahren und bearbeitet werden. Während dieser Zeit wird intensiv an den notwendigen Leitungsquerungen und den Straßenbauarbeiten für die Verkehrsführung am Südring gearbeitet.
Mitte September ist dann der Beginn des Baugrubenaushubs sowie der abschnittsweisen Herstellung der Bodenplatte vorgesehen.

„Ich freue mich sehr, dass der Neubau des Alpen-Adria Familien- und Sportbades planmäßig voranschreitet. Es gibt keine Budgetüberschreitungen: Die Kosten für die Stadt liegen weiterhin im vorgesehenen Rahmen, und Reserven sind vorhanden. Das neue Hallenbad ist ein zentrales Projekt für die Landeshauptstadt Klagenfurt, das professionell und effizient abgewickelt wird“, betont Eigentümervertreter Bürgermeister Christian Scheider. „Mir ist wichtig, die Bevölkerung offen und transparent über den Baufortschritt sowie über wesentliche Planungsschritte zu informieren. Auch im kommenden Gemeinderat wird dazu entsprechend berichtet.“

„Das Hallenbad befindet sich erfolgreich in der Umsetzung und entwickelt sich trotz wirtschaftlich herausfordernder Rahmenbedingungen sehr positiv. Dank des Engagements und der professionellen Zusammenarbeit des gesamten Projektteams gelingt es uns, die gesetzten Ziele konsequent zu verfolgen und das Projekt innerhalb des vorgesehenen Budgetrahmens umzusetzen“, so die beiden Stadtwerke Klagenfurt Vorstände Erwin Smole und Harald Tschurnig.

Finanz- und Beteiligungsreferentin Stadträtin Constance Mochar kann für den budgetären Bereich festhalten: „Entgegen kursierender Gerüchte über bereits überschrittene oder bevorstehende Mehrkosten beim Hallenbad wurde heute im Lenkungsausschuss klar dargelegt, dass sich das Projekt finanziell im Plan befindet. Nach aktuellem Stand ist nicht mit zusätzlichen Kosten zu rechnen.“

Und auch Vizebürgermeister Ronald Rabitsch zeigt sich nach dem Bericht im Lenkungsausscshuss erfreut: „Das Hallenbad ist auf Schiene! Dies ist eine erfreuliche Nachricht für tausende Familien und für alle Schülerinnen und Schüler, welche ab 2028 nicht mehr umständlich in andere Städte zum Schwimmen ausweichen müssen.“

„Ich bin froh, dass es mir gelungen ist, im Mai 2025 den Weg für den Baustart des Alpen-Adria Hallenbades zu ebnen. Jetzt gilt es den Bauzeitplan bis zur Eröffnung umzusetzen“, sagt Vizebürgermeister Patrick Jonke.

Die Bauarbeiten am Gelände des Alpen-Adria Familien- und Sportbades schreiten weiter voran. Zeitgleich mit Bodenverdichtungsarbeiten wurde seit Mitte Februar die geplante Umschließung der Braugrube, das sogenannte „Schmalwandbecken“, errichtet.

Seit dem Spatenstich im Oktober 2025 sind die Bauarbeiten am Hallenbadgrundstück voll angelaufen. Nach diversen Vermessungsarbeiten und bauvorbereitenden Maßnahmen konnte die Kampfmittelerkundung in sechs Metern Tiefe Ende 2025 positiv abgeschlossen werden: Es wurden keine Hinweise auf Kriegsmaterial gefunden, das zukünftige (Bagger-)Arbeiten beeinträchtigen könnte. Im Anschluss verdichteten zwei große Baumaschinen beim sogenannten „Rüttelstopf-Verfahren“ den Untergrund bis zu einer Tiefe von elf Metern an über 1.700 Stellen, um diesen für die weiteren Bauarbeiten vorzubereiten. Gleichzeitig wurden unweit der Hauptbaustelle umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen eingerichtet, die im Bereich der Sattnitz als Retentionsfläche (Wasserauffangbereich) bei starken Regenfällen dienen.

Errichtung „Schmalwandbecken“ abgeschlossen

Um den Grundwasserspiegel für das Ausheben der Baugrube absenken zu können, wurde seit Februar ein großes „Schmalwandbecken“ errichtet. Dafür wurden 24 Meter tiefe und 10 Zentimeter breite Betonsäulen in den Untergrund gespritzt. So entstanden Wände unter der Erde, die am Ende ein abgeschlossenes Becken ergeben: das so genannte Schmalwandbecken. Diese Arbeiten konnten nun abgeschlossen werden und über die kommenden Sommermonate werden die Betonwände nun austrocknen.

Absenkung des Grundwasserspiegels

Während der nächsten drei Wochen werden 12 Brunnen vor Ort errichtet. Die in den Brunnen befindlichen Pumpen werden den Grundwasserspiegel im besagten Schmalwandbecken erst absenken und dann auf rund 20 Metern Tiefe halten. Ein hochmodernes Monitoring-System wurde eingerichtet und sorgt für ein umfangreiches Screening des Grundwasserspiegels. So kann im September mit dem Aushub der Baugrube begonnen werden.

Transparente Information für die Bevölkerung

Die Stadtwerke Klagenfurt informieren die Klagenfurterinnen und Klagenfurter sowie alle Interessierten laufend über das Projekt und den Baufortschritt.

Im Zuge der Bauarbeiten am Grundstück des zukünftigen Alpen-Adria Familien- und Sportbades sind Arbeiten im Bereich des Geh- und Radweges zwischen dem Baugrund-stück und der Leopold Wagner-Arena nötig. Aus diesem Grund kommt es zu einer Umleitung für Fußgänger und Radfahrer.

Die besagten Bauarbeiten erstrecken sich über rund drei Wochen, womit die Einschränkungen im diesem Bereich vom 16. März bis zum 7. April bestehen.

 In dieser Zeit wird es zu folgenden Veränderungen kommen:

 Fuß-/Radweg in die Hubertusstraße:

Der bereits um wenige Meter verlegte Weg, direkt in die Hubertusstraße, wird zwischen 16. März und 7. April gesperrt. Eine Umleitung in westlicher Richtung ist eingerichtet und beschildert.

 

LH Peter Kaiser und Landessportdirektor Arthofer nach Beschluss der Landesregierung: Umzug ist eine notwendige Investition in die Zukunft des Sportlandes und bringt Mehrwert für Sport, Standort und Bevölkerung.

KLAGENFURT. Ein richtungsweisender, einstimmiger Beschluss für den Spitzensportstandort Kärnten wurde in der heutigen Sitzung der Kärntner Landesregierung gefasst: Das Olympiazentrum Kärnten wird in das derzeit im Bau befindliche neue Alpen Adria Familien- und Sport Hallenbad Klagenfurt übersiedeln. Für Kärntens Sportreferenten Landeshauptmann Peter Kaiser und den Leiter des Olympiazentrums, Landessportdirektor Arno Arthofer, ist dieser Schritt notwendig, konsequent und zukunftsorientiert.

„Wer Spitzenleistungen im Sport ermöglichen will, muss auch Spitzenbedingungen schaffen. Der Umzug des Olympiazentrums Kärnten ist eine notwendige Investition in faire Chancen, moderne Infrastruktur und die internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Sportlandes“, betonte Kaiser in der Pressekonferenz nach der Regierungssitzung. Das neue Sportbad biete dem Olympiazentrum eine zeitgemäße, leistungsorientierte Infrastruktur, die den gestiegenen Anforderungen im Hochleistungs- und Nachwuchssport gerecht wird. Kurze Wege zwischen Trainingsstätten, Wasserflächen, Therapie-, Regenerations- und Diagnostikbereichen ermöglichen effizientere Abläufe und eine deutlich bessere tägliche Betreuung der Athletinnen und Athleten. Erstmals werden Training, Regeneration, sportmedizinische Betreuung und Verwaltung in unmittelbarer räumlicher Nähe gebündelt.

Besonders hervorzuheben sind laut Kaiser die Vorteile für die Sportlerinnen und Sportler selbst: moderne Kraft- und Bewegungsräume, optimale hygienische und sicherheitstechnische Standards sowie erweiterte Trainingsmöglichkeiten im Wasser – etwa für Rehabilitation, Prävention und ergänzende Trainingsformen. „Gerade in sensiblen Phasen wie Verletzungen oder im Übergang zwischen Trainingszyklen ist diese Infrastruktur ein entscheidender Qualitätsfaktor“, so Kaiser.

Auch strategisch ist der Umzug von großer Bedeutung. Arthofer dazu: „Der Umzug garantiert langfristige Betriebssicherheit, bessere Energieeffizienz und planbare Kosten. Darüber hinaus stärkt der neue Standort die Attraktivität des Olympiazentrums für nationale und internationale Trainingscamps, Kooperationen und Veranstaltungen.“

Die im Zuge des Umzugs entstehenden Miet-Mehrkosten von rund 3.700 Euro im Monat seien angesichts der umfassenden Vorteile nicht nur gerechtfertigt, sondern im Interesse aller Beteiligten: „Diese Mehrkosten sind eine Investition in sportliche Erfolge, in die Zukunft des Olympiazentrums Kärnten und letztlich in den Mehrwert für die gesamte Bevölkerung. Jeder Euro fließt in bessere Rahmenbedingungen, mehr Sichtbarkeit und langfristige Standortqualität“, verdeutlicht Arthofer. Im Sportpark schlug der in Kürze auslaufende, neu zu verhandelnde und mit zukünftigen Mehrkosten behaftete Mietvertrag mit rund 140.000 Euro plus rund 68.0000 Euro für verbrauchsabhängige Kosten (Strom, Wärme, Reinigung) zu Buche. Im neuen Hallenbad beträgt die Miete für 1.100 Quadratmeter Nutzfläche rund 205.000 Euro, dafür fallen für die verbrauchsabhängigen Kosten nur 47.000 Euro jährlich an, eine Ersparnis bei diesen verbrauchsabhängigen Kosten gegenüber dem Sportpark von 21.000 Euro.

Ein weiterer zentraler Aspekt sei die bevorstehende Rezertifizierung des Olympiazentrums Kärnten. „Mit dem Einzug in die neuen Räumlichkeiten wird eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Neuzertifizierung ab 2028 geschaffen – ein entscheidender Schritt, um Kärnten weiterhin als anerkannten Olympiastützpunkt zu positionieren, insbesondere im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles“, so Arthofer.

Abschließend unterstreicht Kaiser: „Der heutige Beschluss ist ein klares Bekenntnis zum Olympiazentrum und zum Sportland Kärnten. Wir sichern nicht nur den laufenden Betrieb, sondern schaffen Perspektiven für kommende Generationen von Sportlerinnen und Sportlern. Davon profitiert der Spitzensport ebenso wie der Breiten- und Nachwuchssport – und damit unser Land insgesamt.“

Für den Bau des neuen Alpen-Adria Familien- und Sportbades am Südring in Klagenfurt wurden von der Behörde strenge Maßnahmen betreffend Hochwasserschutz und Entwässerung vorgeschrieben. Dem leisten die Stadtwerke Klagenfurt als Errichter im Auftrag der Stadt Klagenfurt Folge – vor wenigen Tagen wurde mit der Errichtung einer Ersatzretentionsfläche mit einem Umfang von rund 20.000 m2 auf einem Nachbargrundstück südlich des Südrings (nahe Keltenstraße) begonnen. Diese Fläche soll als Wasserauffangbereich bei sehr starken Regenfällen dienen.

Zu den weiteren Schutzmaßnahmen zählt ein Dammkörper entlang des Südrings (80 m lang, 50 cm hoch), der Anfang 2026 in Angriff genommen wird.

Klagenfurt, 5. Dezember 2025 – Die laufenden Bauvorbereitungen beim neuen Alpen-Adria Familien- und Sportbad schreiten weiterhin zügig voran. Deshalb kommt es ab Dienstag, 9. Dezember, bis auf weiteres zu einer Umleitung des Fuß- und Radweges im Bereich der Baustelle. Eine sichere Ersatzroute ist vor Ort ausgeschildert.

Die Umleitung des Geh- und Radweges erfolgt ausgehend von der Druckknopfanlage am Südring jeweils:

  • Nach Westen in Richtung Jump World One über den bestehenden geschotterten Geh- und Radweg
    auf der Nordseite des Südrings
  • Nach Osten Richtung Leopold-Wagner-Arena über einen provisorisch errichteten geschotterten
    Geh- und Radweg auf der Nordseite des Südrings zur Leopold-Wagner-Arena
  • Nach Norden in Richtung Hubertusstraße über einen provisorisch errichteten geschotterten Geh und
    Radweg entlang des Zauns der Leopold-Wagner-Arena bis zum Spielplatz der Wohnsiedlung,
    welcher im Bereich der Wohnbauten in die asphaltierte Straße und die Hubertusstraße
    übergeht

Die Stadtwerke Klagenfurt informieren die Klagenfurterinnen und Klagenfurter sowie alle Interessierten
laufend über das Projekt und den Baufortschritt.

Klagenfurt, 28. November 2025 – Das Magistrat Klagenfurt hat heute, Freitag, 28. November 2025 den Baubescheid für das Alpen-Adria Familien- & Sportbad erlassen.

Dem voraus gegangen ist die verkehrsrechtliche Prüfung der neuen Linksabbiegespur des Südrings zur Einfahrt des neuen Hallenbades. Der entsprechende Bescheid wurde zu Beginn der Woche vom Land Kärnten an die Stadt Klagenfurt übermittelt. Daraufhin konnte diese die straßenrechtliche Be-willigung erteilen und in weiterer Folge den Baubescheid erlassen. Der Baubescheid wurde heute an die Stadtwerke Klagenfurt übermittelt.

„Die Baubewilligung sowie alle Bescheide, die bis jetzt noch gefehlt haben, sind erteilt, somit steht dem Baustart für das Alpen-Adria Familien- und Sportbad nichts mehr im Wege. Jetzt kann es endlich richtig losgehen. Die Bauvorbereitungsarbeiten sind schon voll im Gange. Es ließ sich leider nicht vermeiden, dass im Zuge der Arbeiten, 42 Bäume und Sträucher weichen mussten, doch werden als Ersatz für die Außenbereiche und Parkanlage über 140 neue Bäume und Sträucher gepflanzt. Damit entsteht rund um das neue Hallenbad ein wunderbarere Bewegungs- und Begegnungsraum für An-rainer und Besucher.“

Bauvorbereitungen 2025 abgeschlossen – Baustart Jänner 2026
Die aktuell laufenden bauvorbereitenden Maßnahmen, u.a. die Kampfmittelerkundungen, die Umset-zung der Hochwasserschutzmaßnahmen sowie die Einrichtung der Baustelle inkl. Zufahrt, werden bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Mit 2026 starten die Bauarbeiten mit der Herstellung einer Schmalwand, dem Ausheben der Baugrube und dem Setzen von Ankerpfählen sowie in weiterer Folge der Herstellung der Bodenplatte. Im Jahr 2027 werden alle notwendigen Arbeiten für den Roh- und Innenausbau umgesetzt. Die feierliche Eröffnung erfolgt im Jahr 2028.

Transparente Information für die Bevölkerung
Die Stadtwerke Klagenfurt informieren die Klagenfurterinnen und Klagenfurter sowie alle Interessier-ten laufend über das Projekt und den Baufortschritt. Auf der Webseite www.hallenbad-klagenfurt.at stehen alle aktuellen Informationen rund um den Neubau des Hallenbades zur Verfügung.

Klagenfurt, 24. November 2025 – Wie berichtet sind seit Mitte Oktober die Bauvorbereitungen für das neue Hallenbad im Gange. Ne-ben der Kampfmittelerkundung werden auch die notwendigen Hochwasserschutzmaßnahmen – ab-hängig von der Witterung – bis Jahresende abgeschlossen sein. Im Zuge der zweiten Phase der Kampfmittelerkundung wird das Grundstück sehr engmaschig mit Hilfe von Tiefensondierungen und Bodenradar untersucht. Die wichtigste Maßnahme zur Umsetzung des geforderten Hochwasser-schutzes ist die Herstellung eines Retentionsbeckens auf dem gegenüberliegenden Grundstück. Dieses dient im Falle von Starkregen als Auffangbecken.

Einrichtung Baustellenzufahrt
Um mit der Einrichtung der Baustellenzufahrt beginnen zu können, müssen 42 Bäume entfernt und anschließend der Erdhügel an der Grundstücksgrenze abgetragen werden. Die in Abstimmung mit der Abteilung Stadtgarten geplanten Rodungen beginnen heute, am 24. November und werden rund drei Tage dauern. Im Zuge dessen kann es zu Beeinträchtigungen im Straßen- und Radverkehr kommen.

Umfassende Neugestaltung und Aufwertung des Areals
Nach Abschluss der Bauarbeiten wird das gesamte Areal umfassend neugestaltet und deutlich auf-gewertet: Insgesamt werden rund 140 neue Bäume gepflanzt und damit ein wesentlich größerer Baumbestand geschaffen als bisher. Rund um das künftige Hallenbad entsteht eine parkähnliche Grünanlage mit attraktiven Aufenthaltsbereichen und Spielplatz. Das Areal wird damit langfristig deut-lich grüner und hochwertiger als vor Beginn des Projekts.

Transparente Information für die Bevölkerung
Die Stadtwerke Klagenfurt informieren die Klagenfurterinnen und Klagenfurter sowie alle Interessier-ten laufend über das Projekt und den Baufortschritt. Auf der Webseite www.hallenbad-klagenfurt.at stehen alle aktuellen Informationen rund um den Neubau des Hallenbades zur Verfügung.

Klagenfurt, 19. November 2025 – Seit Anfang November, bis Ende des Jahres wird eine so genannte „Kampfmittelerkundung“ am Areal des „Alpen-Adria Familien- und Sportbades“ durchgeführt.

Was passiert aktuell am Hallenbad-Gelände? Was nach unzähligen Maulwurfhügeln aussieht, ist eine engmaschige Kontrolle des Erdreichs. Über 4.500 – sechs Meter tiefe –Löcher werden gebohrt, um den Untergrund genauestens zu scannen.

Was versteckt sich im Erdreich?
Die Kampfmittelerkundung sieht an er Erdoberfläche unspektakulär aus – die wirklich wichtigen Daten werden im Untergrund erhoben. Alle eineinhalb Meter wird ein sechs Meter tiefes Loch gegraben, darin steckt ein PVC-Rohr und durch dieses Rohr wird eine Sonde in die Tiefe geschickt. Das Ziel: Objekte im Erdreich zu finden, die da eigentlich nicht hingehören – um bei späteren Grabungsarbeiten im Zuge des Bauprozesses keine Überraschungen zu erleben. Zeigt die Sonde eine Ungereimtheit an, stört ein Objekt das entsendete Magnetfeld und es bedarf genauerer Untersuchungen.

Grabungen als Kontrolle
Diese Ungereimtheiten werden per GPS genau markiert und am Ende der Probebohrungen – je nach Wetterlage voraussichtlich Mitte Dezember – vorsichtig ausgegraben. Sind es immer gleich Fliegerbomben oder sonstige Munition? „Nein, das ist dann doch selten!“, sagt Markus Horvath. Er leitet die Grabungsarbeiten am Hallenbad-Areal. „Ein Beispiel: Ein 200 Liter-Ölfass zeigt den gleichen ‚Ausschlag‘ am Scanner an, wie ein fingernagelgroßer Magnet“, erklärt Horvath. „In all den Jahren haben wir schon viele Objekte gefunden, die keine Kriegsrelikte waren – vom Metalleimer bis zum Oldtimer.“

Vom Hallenbad bis zur Tiefsee
Das Unternehmen „Schollenberger“ ist auf genau solche Erkundungen spezialisiert. Bei Großbaustellen werden Erdschichten engmaschig sondiert. „Unser Unternehmen ist europaweit unterwegs – zu Land und zu Wasser. Egal ob hier in Klagenfurt oder auf zukünftigen Windpark-Baustellen am Meeresgrund in der Nordsee“, erklärt Horvath.

Bauvorbereitungen im Jänner
Sobald die Erkundungen des Erdreichs – spätestens gegen Jahresende – abgeschlossen sind, kann mit den weiteren bauvorbereitenden Maßnahmen am Areal begonnen werden.

Klagenfurt, 20. Oktober 2025 – Mit dem Spatenstich am Sonntag, den 12. Oktober, wurde der offizielle Startschuss gesetzt, um die notwendigen Bauvorbereitungen zu beginnen und das Bauvorhaben damit zügig umzusetzen.

Hier ein Überblick:

  • Vermessung: In den kommenden Tagen werden die finalen Vermessungen des Bauareals durchgeführt und abgeschlossen.
  •  Kampfmittelerkundung: Mit dieser Woche startet die zweite Phase der Kampfmittelerkundung, bei der nach möglichen Relikten aus den Weltkriegen gesucht wird. Diese Untersuchung basiert auf den bereits abgeschlossenen ersten Erkundungen im Jahr 2023 und muss im Vergleich zu diesen räumlich noch engmaschiger durchgeführt werden. Diese Arbeiten dauern rund 40 Tage. Zunächst erfolgen großflächige Untersuchungen mittels Bodenradar, anschließend Tiefensondierungen mit Bohrungen.
  •  Hochwasserschutzmaßnahmen: Im November erfolgt die Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen nach Vorgaben des wasserrechtlichen Bescheides. Im Süden des Baugrunds selbst entsteht ein Erdwall. Am Areal gegenüber wird eine auf einer Fläche von 2 Hektar der Boden abgetragen, um im Falle entsprechender Regenmengen als Retentionsfläche zu dienen.
  •  Ausschreibungen: Parallel dazu werden in den kommenden Wochen die Ausschreibungen für mehr als 30 Gewerke veröffentlicht. Die Veröffentlichung erfolgt auf allen relevanten und im Vergaberecht festgelegten Plattformen.