28.01.2026 Olympiazentrum Kärnten zieht ins neue Hallenbad
LH Peter Kaiser und Landessportdirektor Arthofer nach Beschluss der Landesregierung: Umzug ist eine notwendige Investition in die Zukunft des Sportlandes und bringt Mehrwert für Sport, Standort und Bevölkerung.
KLAGENFURT. Ein richtungsweisender, einstimmiger Beschluss für den Spitzensportstandort Kärnten wurde in der heutigen Sitzung der Kärntner Landesregierung gefasst: Das Olympiazentrum Kärnten wird in das derzeit im Bau befindliche neue Alpen Adria Familien- und Sport Hallenbad Klagenfurt übersiedeln. Für Kärntens Sportreferenten Landeshauptmann Peter Kaiser und den Leiter des Olympiazentrums, Landessportdirektor Arno Arthofer, ist dieser Schritt notwendig, konsequent und zukunftsorientiert.
„Wer Spitzenleistungen im Sport ermöglichen will, muss auch Spitzenbedingungen schaffen. Der Umzug des Olympiazentrums Kärnten ist eine notwendige Investition in faire Chancen, moderne Infrastruktur und die internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Sportlandes“, betonte Kaiser in der Pressekonferenz nach der Regierungssitzung. Das neue Sportbad biete dem Olympiazentrum eine zeitgemäße, leistungsorientierte Infrastruktur, die den gestiegenen Anforderungen im Hochleistungs- und Nachwuchssport gerecht wird. Kurze Wege zwischen Trainingsstätten, Wasserflächen, Therapie-, Regenerations- und Diagnostikbereichen ermöglichen effizientere Abläufe und eine deutlich bessere tägliche Betreuung der Athletinnen und Athleten. Erstmals werden Training, Regeneration, sportmedizinische Betreuung und Verwaltung in unmittelbarer räumlicher Nähe gebündelt.
Besonders hervorzuheben sind laut Kaiser die Vorteile für die Sportlerinnen und Sportler selbst: moderne Kraft- und Bewegungsräume, optimale hygienische und sicherheitstechnische Standards sowie erweiterte Trainingsmöglichkeiten im Wasser – etwa für Rehabilitation, Prävention und ergänzende Trainingsformen. „Gerade in sensiblen Phasen wie Verletzungen oder im Übergang zwischen Trainingszyklen ist diese Infrastruktur ein entscheidender Qualitätsfaktor“, so Kaiser.
Auch strategisch ist der Umzug von großer Bedeutung. Arthofer dazu: „Der Umzug garantiert langfristige Betriebssicherheit, bessere Energieeffizienz und planbare Kosten. Darüber hinaus stärkt der neue Standort die Attraktivität des Olympiazentrums für nationale und internationale Trainingscamps, Kooperationen und Veranstaltungen.“
Die im Zuge des Umzugs entstehenden Miet-Mehrkosten von rund 3.700 Euro im Monat seien angesichts der umfassenden Vorteile nicht nur gerechtfertigt, sondern im Interesse aller Beteiligten: „Diese Mehrkosten sind eine Investition in sportliche Erfolge, in die Zukunft des Olympiazentrums Kärnten und letztlich in den Mehrwert für die gesamte Bevölkerung. Jeder Euro fließt in bessere Rahmenbedingungen, mehr Sichtbarkeit und langfristige Standortqualität“, verdeutlicht Arthofer. Im Sportpark schlug der in Kürze auslaufende, neu zu verhandelnde und mit zukünftigen Mehrkosten behaftete Mietvertrag mit rund 140.000 Euro plus rund 68.0000 Euro für verbrauchsabhängige Kosten (Strom, Wärme, Reinigung) zu Buche. Im neuen Hallenbad beträgt die Miete für 1.100 Quadratmeter Nutzfläche rund 205.000 Euro, dafür fallen für die verbrauchsabhängigen Kosten nur 47.000 Euro jährlich an, eine Ersparnis bei diesen verbrauchsabhängigen Kosten gegenüber dem Sportpark von 21.000 Euro.
Ein weiterer zentraler Aspekt sei die bevorstehende Rezertifizierung des Olympiazentrums Kärnten. „Mit dem Einzug in die neuen Räumlichkeiten wird eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Neuzertifizierung ab 2028 geschaffen – ein entscheidender Schritt, um Kärnten weiterhin als anerkannten Olympiastützpunkt zu positionieren, insbesondere im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles“, so Arthofer.
Abschließend unterstreicht Kaiser: „Der heutige Beschluss ist ein klares Bekenntnis zum Olympiazentrum und zum Sportland Kärnten. Wir sichern nicht nur den laufenden Betrieb, sondern schaffen Perspektiven für kommende Generationen von Sportlerinnen und Sportlern. Davon profitiert der Spitzensport ebenso wie der Breiten- und Nachwuchssport – und damit unser Land insgesamt.“

